Lavendelöl

Lavandulae aetheroleum


❀ Gewinnung, Wirkung und Anwendung des heilsamen Lavendelöls ❀




Lavendelöl verfügt über heilende Kräfte


Im antiken Rom wurde der Lavendel, durch sein enthaltenes Lavendelöl, bereits als beliebter Zusatz im Badewasser verwendet. Dies erklärt auch den Ursprung des Namens, denn der Begriff Lavendel bedeutet so viel wie "Waschen".

Damals wurde Lavendel auch gerne angezündet, um kranken Menschen mittels der aufsteigenden Dämpfe Heilung zu verschaffen. Schnell war auch in der Antike schon klar, dass das Lavendelöl im medizinischen Bereich eingesetzt werden konnte.

Ursprünglich stammt der Lavendel aus Persien und fand seinen Weg über die Kanarischen Inseln nach Südfrankreich. Mittlerweile ist er auch in Zentraleuropa und im Mittelmeergebiet ansässig. Das Lavendelöl wurde mit der Zeit immer beliebter und findet sich daher sowohl in Parfüms, Duftlampen, und Körperpflegeprodukten wieder.

Der Duft ist nicht nur erfrischend, sondern hilft auch bei Unruhe und Nervosität. Des Weiteren besitzt der Lavendel eine stärkende, schmerzlindernde und entgiftende Wirkung. Das Öl ist dabei stark antiseptisch und sorgt für eine schnelle Wundheilung.






Lavendelöl Gewinnung - Auszug einfach selbst herstellen

Das kostbare Lavendelöl wird hauptsächlich aus den Blüten gewonnen aber auch aus den Stängeln und den Blättern. Geschnitten wird er wenn er in voller Blüte steht zwischen Juni und August und kurz vor Mittag, da dann der Anteil der ätherischen Öle in den Blüten am höchsten ist.

Die Ölgewinnung erfolgt am schonendsten durch Wasserdampfdestillation aber auch durch Schleppdestillation.

Daher kann das reine, ätherische Lavendelöl nicht selbst hergestellt werden. Man kann jedoch einen Auszug machen, der zwar nicht die gleiche medizinische Wirkung hat, das Wohlbefinden aber auf jeden Fall positiv beeinfussen kann. Wie Du Lavendelöl ganz einfach selbst herstellen kannst z.B. für einen Badezusatz, einen Raumduft oder als Massageöl einfach auf das Bild klicken » Lavendelöl selbst herstellen.




Wie wirkt Lavendelöl genau

Die größte Stärke des Lavendels liegt in dessen Blüten und dem daraus gewonnenen Öl. Nervöse Erschöpfung und Schlafstörungen werden damit genauso behandelt, wie Magen-Darmbeschwerden und schmerzhafte Blähungen, da das ätherische Öl innerlich angewendet den Gallensaft anregt und somit die Verdauung verbessert.

Doch Lavendelöl wirkt auch von außen, da es als Badezusatz Kreislaufbeschwerden entgegenwirkt und Entzündungen, sowie Pilze und Bakterien bekämpft. Durch die wundheilende Wirkung wird Lavendelöl auch gegen Hauterkrankungen wie Akne erfolgreich eingesetzt. Verantwortlich für die vielseitige Wirksamkeit sind die beiden Inhaltsstoffe Linalylacetat und Linalool. Diese beiden Stoffe wirken direkt auf das menschliche Zentralnervensystem und ermöglichen daher eine großflächige Behandlung von gesundheitlichen Problemen.

Lavendelöl wirkt jedoch auch vorbeugend und kann deshalb nach der Einnahme von schweren Speisen zur besseren Verdauung verwendet werden.

Die positive Wirkung des Lavendelöls auf die Haut wird daher auch in diversen Cremes und Kosmetikprodukten genutzt.



Wofür wird Lavendelöl noch angewendet

Obwohl der Lavendel als europäische Heilpflanze gilt, wird er auch häufig im Ayurveda und in der indischen Medizin verwendet. Die Anwendung von unterschiedlichen Duftölen, die wohltuend und beruhigend auf Körper und Geist wirken, ist zwar schon länger stark verbreitet, jedoch wird nun auch der Lavendel immer beliebter.

In Europa wird der Lavendel wiederum besonders bei Kneip´schen Therapieverfahren erfolgreich angewendet, um der inneren Unruhe entgegenzuwirken. Die kreislaufstabilisierende Wirkung des Lavendelöls wird vor allem in der Bädertherapie, in Form von Voll-, Arm- oder Fußbädern, genutzt.

Zudem wird Lavendel als Ölmaske gegen Schuppenflechte und Ekzeme aufgetragen.

Mit Wasser verdünnt kann Lavendelöl auch als Gurgellösung gegen Heiserkeit genutzt werden.

Lavendelblüten und Blätter sind Bestandteil von vielen Rezepten Hauptgerichte, Suppen, Soßen und Süßspeisen. Die vielseitige Wirkung und Nutzbarkeit des Lavendels und damit auch des Lavendelöls ist beeindruckend. Zu den ´Lavendel-Rezepten´.



Lavendelöl nützlich gegen Motten

Kleine Löcher in der Kleidung sind leider keine Seltenheit, wobei in vielen Fällen Kleidermotten dafür verantwortlich sind. Um diesen Schädlingen rechtzeitig entgegenzuwirken kann bereits vorbeugend etwas getan werden. Kleine mit ätherischem Lavendelöl getränkte Tücher können beispielsweise an den Kleiderhaken oder direkt an den Kleidungsstücken befestigt werden. Bereits vor Jahrhunderten wurde Lavendel in getrockneter Form in Truhen und Schränken eingelagert, um die Kleidung vor den zerstörerischen Motten zu schützen.

Da diese Schädlinge einen guten Geruchssinn haben, werden sie den Bereich um den Lavendel großräumig meiden. Desto stärker die Konzentration der Duftmoleküle ist, umso besser ist der Schutz gegen die Motten. Daher eignet sich das ätherische Öl des Lavendels besonders gut, da dieses weitaus stärker konzertiert ist, als die getrockneten Blüten.

Ein weiterer Pluspunkt bei der Anwendung im Kleiderschrank ist der wohltuende Duft, der die Kleidung frisch hält und nach dem Ausräumen auch schnell wieder verfliegt. Sollte eine längere Lagerzeit geplant werden und die Kleidung über einen längeren Zeitraum unbewegt bleiben, muss der Duft von Zeit zu Zeit mit ein paar Tropfen Öl aufgefrischt werden.



Wo ist Lavendelöl erhältlich

Hochwertiges Lavendelöl erhält man direkt in Reformhäusern, Naturkostläden, in der Apotheke und mittlerweile auch online. Bei einer Internet-Bestellung sollte in jedem Falle auf die Qualität geachtet werden, damit zusätzliche Inhalts- und Konservierungsstoffe nicht enthalten sind.

Es gibt mehrere Qualitätsabstufungen, die für den Anteil des veresterten Linalools stehen. Ein Esteranteil von 52 wird als Barreme bezeichnet und gilt als das hochwertigste Lavendelöl. Darauf folgen ein Esteranteil von 40 beim Lavendelöl Mont Blanc und das Lavandinöl mit ungefähr 30 Teilen.

Ein Blick auf das Herkunftsland und das sogenannte AOC-Siegel unterstützen bei der Auswahl des idealen Lavendelöls ebenso. Spanien, Bulgarien, England und Südfrankreich gelten hierbei als besonders gute Anbaugebiete.

Reines Lavendelöl kann zum Kochen und Backen verwendet werden außerdem in der Duftlampe, im Duftbrunnen, in Körper- und Massageölen, hautpflegend in feinen Gesichtsölen, Bädern, Kompressen, Masken, Shampoos und Haarwässern und um getrocknete Lavendelsäckchen aufzufrischen.
Am besten hat mir für die oben genannten Anwendungen das reine ätherische Lavendelöl von Primavera gefallen.





❀ Lavendelöl-Auszug selbst herstellen mit eigenen Pflanzen ❀




Pflanzzeit für den Lavendel ist von März bis Oktober. Es darf kein Bodenfrost mehr folgen, dann können Lavendelpflanzen in einen Topf oder in den Garten gepflanzt werden.

Der echte Lavendel mit seinen violetten und wundervoll duftenden Blüten eignet sich hervorragend für einen Auszug Lavendelöl.

Kurz vor der vollen Blüte sollten die Stiele geschnitten werden, damit das wertvolle Lavendelöl noch in den Blüten verbleibt.

 

 

 


Lavendel kann in jedem Garten einen schönen Platz finden. Am Liebsten mag es der Lavendel sonnig, trocken und durchlässig.

Da nur einige Arten des echten Lavendels (Lavandula angustifolia) winterhart sind, sollte man darauf achten, wenn der Lavendel ins Freie gepflanzt werden soll.

Lavendel kann man fast überall kaufen, die jungen Pflanzen sollten kräftig und gesund aussehen.

Sehr schöne Lavendelpflanzen aus Gärtnereien in hoher Qualität können auch online bestellt werden.





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Lavendelöl selbst herstellen, Wirkung und Anwendung









 
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